#bib6 – Teil 1: Rückblick (in Listen)

Am letzten Wochenende war ich in Nürnberg auf dem BibCamp 6. Es war mein 2. BibCamp, nachdem ich im letzten Jahr schon in Köln war. Diesmal war ich nicht nur für einen Tag da, sondern habe die Gesamterfahrung gesucht und an beiden Tagen teilgenommen.

Da geht's lang.

Da geht’s lang.

Das BibCamp ist ein bibliothekarisches BarCamp, dass an jährlich wechselnden Orten stattfindet. Der Besuch im letzten Jahr in Köln hat mir interessante Anregungen und Kontakte gebracht und daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich dieses Jahr wieder teilnehmen konnte.

Ich hatte in diesem Jahr einige Erwartungen an das BibCamp und eine nicht unerhebliche To-do-Liste aufgestellt:

  • Kontakte aus dem Netz in Natura vertiefen: Besonders über Twitter war ich schon mit einigen Menschen aus Bibliothekszusammenhängen verbunden, das BibCamp ist eine gute Gelegenheit, diese Kontakte zu vertiefen und Gesichter mit den Twitter_innen zu verbinden.
  • Neue Kontakte finden: Das erklärt sich eigentlich von selbst. Ich habe in Hamburg studiert und arbeite jetzt in Lüneburg. Das BibCamp in Nürnberg war die Chance, Menschen aus anderen Regionen zu treffen.
  • Praktische Anregungen: Ich war gespannt, ob ich Anregungen bekomme könnte, die ich schnell und praktisch im Arbeitsalltag einsetzen kann.
  • Mein Gesicht zeigen (aka eine eigene Session anbieten): Damit auch andere meinem Twitteraccount und Blog ein Gesicht zuordnen können.
  • Theoretische Anregungen: Neue Einsichten, Erfahrungen austauschen und auf Dinge gebracht werden, über die es sich lohnt auch länger nachzudenken.
  • Themen finden, mit denen ich mich tiefer auseinandersetzen kann: Dieser Punkt hängt eng mit den theoretischen Anregungen zusammen, ich wollte etwas finden, womit ich mich inhaltlich auseinandersetzen kann. Im letzten Jahr war es z.B. das Thema Verantwortung abgeben, dass mir einen neuen Blick auf einige der Diskussionen mit Kolleg_innen und Abläufe im Umgang mit Kund_innen ermöglicht hat.
  • Sessionroulette: Mindestens eine Session besuchen, zu der ich wenige oder keine Vorkenntnisse habe. Das habe ich im letzten Jahr schon gemacht, ohne den Begriff „Sessionroulette“ zu kennen, in diesem Jahr habe ich dann wenigstens schon mal einen neuen Begriff dazu gelernt.

Erstaunlich viele dieser Punkte konnte ich als erledigt abhaken:

  • Kontakte aus dem Netz in Natura vertiefen: Das war wirklich einfach.
  • Neue Kontakte finden: Auch dieser Punkt war nicht schwer.
  • Praktische Anregungen: Bei diesem Punkt habe ich im Vorfeld mit dem wenigsten Erfolg gerechnet, aber die Session zu den Citavischulungen hat da schon einige Möglichkeiten eröffnet.
  • Mein Gesicht zeigen (aka eine eigene Session anbieten): Auch diesen Punkt habe ich erfolgreich absolviert. Ich habe eine Session zum Thema „Humor in Schulungen“ angeboten. Und sowohl die Erfahrung, eine eigene Session zu leiten als auch die Diskussionen, die wir da hatten haben mir auch praktische dabei geholfen, in dieser Woche eine Veranstaltung vor 260 Studierenden zur Einführung in die Recherche zu halten. Das Minimalziel („ein Lacher pro Veranstaltung“) habe ich da wenigstens erreicht.
  • Theoretische Anregungen und Themen finden: Ein Thema, mit dem ich mich weiter auseinandersetzen werde, wird sicher der Humor in der Bibliothek sein. Auch die Bedeutung von Kreativität ist ein Thema, das vielleicht noch weitere Früchte tragen wird.
  • Sessionroulette: Das ist mir diesmal nicht völlig gelungen. Die Session, in die ich mit den wenigsten Vorerfahrungen gegangen bin war sicher die zu den wissenschaftlichen sozialen Netzwerken und da werde ich jetzt auch versuchen, ein wenig am Ball zu bleiben. Aber auch in Sessions, zu denen ich mir vorher schon etwas vorstellen konnte, habe ich neues gelernt, besonders möchte ich hier die Session zum Lego-Prototyping für neue Serviceideen und das Show and Tell erwähnen.

Wie so oft bedeutet jede erledigte To-do-Liste Raum für eine neue. Aus dem BibCamp 6 hat sich folgende Liste für die nächsten Tage, Wochen und Monate ergeben:

  • Literaturverwaltungsteaching weiter entwickeln, über unsere Citavi-Sprechstunde schreiben
  • Mich bei wissenschaftlichen sozialen Networks anmelden und diese testen (wenigstens eins)
  • Das Thema Humor zu einem Artikel verarbeiten
  • Hier im Blog generell wieder mehr schreiben
  • Twitterfavs auswerten: alles, was ich mir während des BibCamps als interessant gemerkt habe ansehen, vor allem auch Tweets vom parallelen EduCamp
  • Mehr Lachen
  • Twitter aufräumen: meine Listen aktualisieren und die neuen Kontakte verwalten
  • Meine vertieften und neuen Kontakte halten und für laufende Projekte nutzen

Einige dieser Punkte habe ich schon in Angriff genommen und ob ich hier im Blog wirklich wieder aktiver werde, könnt ihr ja selbst verfolgen.

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Eine Antwort zu “#bib6 – Teil 1: Rückblick (in Listen)

  1. Pingback: Beiträge zum Bibcamp 6 #bib6 [Update 16.04.2013] | Bibliothekarisch.de

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